Nutzungsbedingungen
Stand: 29. Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
Diese Nutzungsbedingungen gelten für die Nutzung der AICQ-App, des Gastchats auf aicq.app/gast und des Partner-Portals auf aicq.app/partner. Anbieter ist Pawel (Anschrift auf Anfrage) (siehe Impressum). Mit der Registrierung — beim Gastzugang mit „Chat starten“ — erklären Sie sich mit diesen Bedingungen einverstanden.
§ 2 Registrierung und Konto
Für die Nutzung ist eine Registrierung erforderlich; ausgenommen ist der Gastzugang zu Business-Kanälen (§ 5b). Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein; das gilt auch für den Gastzugang. Angaben zur Person müssen zutreffend sein; jeder Nutzer darf nur ein Konto führen. Halten Sie Ihre Zugangsdaten geheim.
§ 3 Leistungen
AICQ bietet private Einzelchats mit Ende-zu-Ende-verschlüsseltem Nachrichtentext, Gruppenchats, Sprach- und Videoanrufe, Event-Chats, einen öffentlichen Markt (§ 5a) mit dem Bereich „Geschäfte“ für Gewerbetreibende (§ 5c), Business-Kanäle für Gespräche mit Gästen (§ 5b) sowie virtuelle Güter (z. B. Coins, Theme-Packs). Die App wird laufend weiterentwickelt; Funktionen können sich ändern, soweit dies für Sie zumutbar ist. Ein Anspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit besteht nicht; wir bemühen uns um einen zuverlässigen Betrieb.
Hinweis nach § 71 TKG: Die §§ 52 bis 67 TKG (besondere Endnutzerrechte für Telekommunikationsdienste) finden auf diesen nummernunabhängigen interpersonellen Telekommunikationsdienst keine Anwendung.
§ 4 Verhaltensregeln
Verboten ist insbesondere:
- Jede Form der sexuellen Ausbeutung, Gefährdung oder Sexualisierung Minderjähriger — dazu zählen Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs (auch gezeichnete, bearbeitete oder KI-generierte), die Anbahnung sexueller Kontakte zu Minderjährigen (Grooming), sexuelle Erpressung sowie das Anbieten, Nachfragen oder Verlinken entsprechender Inhalte
- Beleidigung, Bedrohung, Hassrede oder Diskriminierung
- Rechtswidrige Inhalte jeder Art, insbesondere Gewaltdarstellungen und Inhalte, die Minderjährige gefährden
- Spam, Betrug, irreführende Inhalte oder unerlaubte Werbung
- Verletzung von Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechten
- Missbrauch des Meldesystems, Belästigung anderer Nutzer
- Automatisierter Zugriff (Bots, Scraping) und Eingriffe in die Systemsicherheit
Verstöße gegen den Kinderschutz führen zur sofortigen und dauerhaften Sperrung des Kontos und zur Meldung an die Strafverfolgungsbehörden. Einzelheiten regeln unsere Kinderschutz-Standards.
§ 5 Moderation, Meldungen und Beschwerden
Inhalte im öffentlichen Bereich (Markt einschließlich der Geschäfte, offene Gruppen/Events) können über die Melden-Funktion in der App oder per E-Mail an info@aicq.app gemeldet werden. Meldungen prüfen wir zügig; über Entscheidungen (z. B. Entfernen eines Inhalts, Sperrung) informieren wir die Betroffenen mit Begründung, sofern gesetzlich vorgesehen. Wer etwas in der App meldet, erfährt das Ergebnis dort unter „Aktivität“. Gegen Moderationsentscheidungen können Sie sich innerhalb von 6 Monaten formlos per E-Mail oder in der App („Widersprechen“ bzw. „Hilfe & Support“) beschweren; wir prüfen die Entscheidung dann erneut durch einen Menschen. Private Chats mit eingeschalteter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung können wir inhaltlich nicht einsehen. Business-Gespräche sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt (§ 5b); ihren Inhalt sehen wir nur ein, soweit es für die Prüfung einer Meldung erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben ist.
Bei Verstößen können wir — je nach Schwere — Inhalte entfernen, verwarnen, Funktionen einschränken oder das Konto vorübergehend oder dauerhaft sperren. Bei Spam und massenhaft täuschenden Inhalten können wir die Sichtbarkeit eines Kontos so einschränken, dass seine Nachrichten, Anfragen, Anrufe und Inserate andere nicht mehr erreichen, und Registrierungen von dafür genutzten IP-Adressen sperren. Offensichtlich schwere Verstöße (z. B. Gefahr für Leib und Leben) können wir den zuständigen Behörden melden.
§ 5a Markt
(1) Im Markt (früher „Hilfebörse“ bzw. „Flohmarkt“) können Nutzer Gegenstände privat anbieten, verschenken oder suchen. Gewerbliche Angebote sind als Inserat nicht zulässig; Gewerbetreibende zeigen ihr Sortiment unter „Geschäfte“ (§ 5c). Kauf-, Tausch- und Schenkungsverträge kommen ausschließlich zwischen den beteiligten Nutzern zustande. Wir sind nicht Vertragspartei, nehmen keine Zahlungen entgegen, wickeln keine Zahlungen ab und übernehmen keine Gewähr für Angebote, Beschaffenheit, Bezahlung oder Übergabe.
(2) Nicht angeboten oder gesucht werden dürfen insbesondere: Waffen, Munition, Sprengstoff und Feuerwerk; Drogen und Arzneimittel; Alkohol, Tabak und Nikotinprodukte; gefälschte Markenware, Raubkopien und Diebesgut; Ausweise, Konten, Zugangsdaten und Gutscheincodes; geschützte Tier- und Pflanzenarten; erotische Angebote sowie alles, dessen Angebot gegen Gesetze oder Rechte Dritter verstößt. Für Artikel von Geschäften gilt § 5c Abs. 4.
(3) In der Kategorie Gesundheit sind nur Hilfsmittel und ungeöffnete Pflegeprodukte erlaubt — keine Arzneimittel (auch keine rezeptfreien), Nahrungsergänzungsmittel, gebrauchten Kontaktlinsen, Spritzen oder Heilversprechen. In der Kategorie Haustiere ist nur die private Abgabe eigener Tiere erlaubt — keine Zucht- oder Händlerangebote, keine geschützten Arten, Jungtiere erst ab acht Wochen und mit Impfnachweis, kein Versand lebender Tiere. Vor dem Veröffentlichen in diesen Kategorien bestätigen Sie die jeweiligen Regeln.
(4) Jedes Inserat wird vor der Veröffentlichung automatisiert geprüft; gemeldete Inserate prüft unser Team. Inserate können bis zur Prüfung zurückgehalten, ausgeblendet oder gesperrt werden. Schränken wir ein Inserat ein, nennen wir Ihnen in der App die Gründe, ob die Entscheidung automatisiert getroffen wurde, und die Grundlage (Art. 17 DSA). Sie können innerhalb von sechs Monaten nach der Entscheidung in der App Widerspruch einlegen; darüber entscheidet ein Mensch (Art. 20 DSA). Außerdem stehen Ihnen zertifizierte außergerichtliche Streitbeilegungsstellen (Art. 21 DSA) und der Rechtsweg offen.
(5) Rechtswidrige Inserate können auch ohne Account per E-Mail an info@aicq.app gemeldet werden (Art. 16 DSA).
(6) Inserate werden 30 Tage nach dem Einstellen automatisch gelöscht. Gesperrte Inserate bleiben — nur für Sie sichtbar — bis zum Ende der Widerspruchsfrist bzw. bis zur Entscheidung über Ihren Widerspruch gespeichert. Sie können Inserate jederzeit als reserviert oder verkauft kennzeichnen oder löschen.
(7) Mit Suchaufträgen lassen Sie sich über neue passende Angebote benachrichtigen (höchstens 20 Mitteilungen pro Tag). Hinweise auf typische Betrugsmaschen in Chats erzeugt die App ausschließlich auf Ihrem Gerät; sie ersetzen nicht Ihre eigene Vorsicht. Zum Schutz vor Phishing kann ein Konto, das jünger als sieben Tage ist, in seinen ersten zehn Nachrichten eines Chats zu einem Inserat keine Links verschicken; Links aus solchen Nachrichten zeigt die App nicht an.
§ 5b Business-Kanäle und Gastzugang
(1) Mit einem Business-Konto können Unternehmen, Vereine und andere Anbieter („Business“) Kanäle einrichten, über die Gäste per QR-Code, Link oder Zugangscode mit dem Team des Business schreiben. Kennt das Team die UIN eines AICQ-Nutzers, kann es auch selbst ein Gespräch mit ihm beginnen. Das Business legt fest, wer zum Team gehört, wann Gespräche enden und wie lange beendete Gespräche aufbewahrt werden (0 bis 365 Tage).
(2) Gäste können ohne Registrierung schreiben: Mit „Chat starten“ legen wir einen Gastzugang an, der nur für Gespräche mit Business-Kanälen gilt; die übrigen Funktionen von AICQ stehen damit nicht zur Verfügung. Wer ein AICQ-Konto hat, kann auch damit schreiben. Gast und Team können Texte, Fotos und Videos schicken. Alles wird verschlüsselt übertragen und zugriffsgeschützt gespeichert, ist aber nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt; in der App und auf der Gastseite sehen es nur der Gast und das Team des Kanals. Auf Wunsch kann jede Seite einzelne Nachrichten von einer KI übersetzen lassen; dann geht genau diese Nachricht im Klartext über unseren Server an OpenAI (Näheres in der Datenschutzerklärung). Übersetzungen können Fehler enthalten.
(3) Ein Gespräch endet, wenn das Team oder der Gast es beendet, wenn eine vom Business eingestellte Frist abläuft (etwa eine Zeit ohne Nachrichten) oder wenn der Gast seinen Gastzugang löscht; danach kann niemand mehr darin schreiben. Den Verlauf bewahren wir bis zum Ablauf der vom Business gewählten Frist auf und löschen ihn dann. Einen Gastzugang löschen wir automatisch spätestens etwa 24 Stunden nach dem Ende seines letzten Gesprächs, einen Zugang ohne Gespräch nach etwa zwei Stunden; Gäste können ihn jederzeit mit „Zugang löschen“ selbst löschen. Mit dem Gastzugang löschen wir auch die Fotos und Videos, die der Gast geschickt hat; im Gespräch steht dann an ihrer Stelle ein Hinweis.
(4) Das Business ist für seine Kanäle (auch die Antworten seiner häufigen Fragen), die Nachrichten seines Teams und den Umgang mit den Angaben verantwortlich, die Gäste ihm mitteilen, und hält dabei die geltenden Gesetze ein, insbesondere zum Datenschutz und zur Werbung. Antworten, die das Business für Gäste freigibt, sieht jeder Gast des Kanals sofort; Zugangsdaten wie Tür- oder Schlüsselbox-Codes gibt es deshalb nur frei, wenn den QR-Code ausschließlich seine Gäste sehen. Business-Kanäle dienen der Kommunikation mit Gästen; unverlangte Werbung ist nicht erlaubt. Die übrigen Regeln dieser Bedingungen gelten auch für das Business, sein Team und die Gäste.
(5) Verträge und Absprachen zwischen Business und Gast, etwa Buchungen, Bestellungen oder Auskünfte, kommen nur zwischen ihnen zustande. Wir sind daran nicht beteiligt und übernehmen dafür keine Gewähr.
(6) Zum Schutz vor Missbrauch begrenzen wir, wie viele Gastzugänge je Internetanschluss, Zugangscode und Business in einer bestimmten Zeit angelegt werden können.
(7) Wer ein Business hat oder zu seinem Team gehört, kann Gespräche, Tageskarte und Angebote sowie QR-Aushänge auch im Partner-Portal auf aicq.app/partner im Browser bearbeiten. Angemeldet wird dort mit der UIN und einer Bestätigung in der App oder mit E-Mail-Adresse und Passwort. Wer eine Anmeldung in der App bestätigt, gibt diesem Browser Zugang zu seinem Konto; bestätigen Sie deshalb nur eine Anmeldung, die Sie selbst gerade vornehmen, und melden Sie sich an fremden oder gemeinsam genutzten Geräten wieder ab.
§ 5c Geschäfte im Markt
(1) Gewerbetreibende („Geschäfte“) können im Markt unter „Geschäfte“ ihr Sortiment zeigen. Dazu stellen sie in der App einen Gewerbe-Antrag mit Name, Branche, Anschrift sowie Telefon oder E-Mail, auf Wunsch mit USt-IdNr. und Webseite, und bestätigen, dass sie gewerblich verkaufen und ein Impressum haben. Je Konto ist ein Geschäft möglich. Wir prüfen die Anträge und können Rückfragen stellen oder Nachweise erbitten, etwa eine Gewerbeanmeldung. Zeitweise schalten wir Anträge auch automatisch ohne vorherige Prüfung frei; sperren können wir ein Geschäft auch danach (Absatz 6). Einen Anspruch auf Freischaltung gibt es nicht. Die Nutzung ist kostenlos.
(2) Artikel kann ein Geschäft schon vor der Freischaltung aufnehmen. Für alle sichtbar — in der App auch ohne Konto — werden sie erst, wenn wir das Geschäft freigeschaltet haben und der Artikel die Prüfung nach Absatz 5 bestanden hat. Mit den Artikeln zeigen wir die Angaben des Geschäfts: Name, Branche, Anschrift, Telefon bzw. E-Mail und gegebenenfalls die USt-IdNr. und die Webseite; auf der Karte im Markt erscheint das Geschäft an seinem Standort. Den Standort ermitteln wir aus der Anschrift; das Geschäft kann ihn auf der Karte genauer setzen. Das Geschäft ist dafür verantwortlich, dass diese Angaben richtig und vollständig sind, dass es die für sein Angebot geltenden Pflichten erfüllt, etwa zur Anbieterkennzeichnung, und dass es die hochgeladenen Fotos verwenden darf; Personen dürfen darauf nicht zu sehen sein. Fotografiert das Geschäft ein Regal, schlägt eine KI Name, Kategorie und Menge der erkannten Artikel vor; das Geschäft prüft die Vorschläge vor dem Speichern und verantwortet die gespeicherten Angaben wie selbst eingegebene.
(3) Preise sind zunächst ausgeblendet. Sie erscheinen nur, wenn das Geschäft sie einträgt und „Preise anzeigen“ einschaltet — dann als Endpreise einschließlich Umsatzsteuer, ein Pfand getrennt daneben. Weitere Pflichtangaben wie einen Grundpreis ergänzt das Geschäft selbst, zum Beispiel in der Beschreibung. Ein Geschäft kann Artikel als Angebot hervorheben, auf Wunsch mit einem Angebotspreis, und mehrere Artikel zu einem Paket mit einem gemeinsamen Preis zusammenfassen; die App zeigt dann den bisherigen Preis bzw. die Summe der Einzelpreise durchgestrichen daneben. Golden einrahmen kann es jeweils ein Angebot oder Paket; solange dieses läuft, erscheint das Geschäft auch auf der Karte und dem Globus golden eingerahmt. Golden eingerahmt erscheint ein Geschäft außerdem, solange sein Business ein Partner-Paket hat; das Paket vergeben wir nach Absprache, oder es lässt sich, wenn wir das anbieten, im Partner-Portal mit Coins kaufen (§ 6). Auf die Reihenfolge in der Liste und in der Suche wirkt sich der goldene Rahmen nicht aus. Das Geschäft verantwortet Angebote und Pakete wie seine übrigen Angaben und hält die Regeln für Preisermäßigungen ein, etwa zum niedrigsten Preis der letzten 30 Tage. Verträge kommen nur zwischen dem Geschäft und seinen Kunden zustande; gekauft und bezahlt wird beim Geschäft. Wir sind nicht Vertragspartei, nehmen keine Zahlungen entgegen und übernehmen keine Gewähr für Angebote, Preise, Verfügbarkeit oder Beschaffenheit.
(4) Die Verbote aus § 5a Abs. 2 gelten auch für Geschäfte, mit einer Ausnahme: Alkoholische Getränke sowie Tabak- und Nikotinprodukte dürfen Geschäfte zeigen. Waren, die nur an Erwachsene abgegeben werden dürfen — etwa Spirituosen und Mischgetränke damit, Tabakwaren und E-Zigaretten —, kennzeichnet das Geschäft als „Ware ab 18“; ihr Foto verpixelt die App vor dem Hochladen. Bei Tabak- und Nikotinprodukten sind nur sachliche Angaben wie Name, Menge und Preis zulässig. § 5a Abs. 3 gilt für Geschäfte nicht; auch Geschäfte zeigen aber keine Heilversprechen und keine lebenden Tiere.
(5) Jeder Artikel wird vor der Veröffentlichung und nach jeder Änderung von Name, Menge, Beschreibung oder Foto automatisiert geprüft. Besteht er die Prüfung nicht, bleibt er nur für das Geschäft sichtbar und ist in der App beim Geschäft als „Nicht freigegeben“ gekennzeichnet. Den Grund nennen wir auf Nachfrage über „Nachrichten mit dem AICQ-Team“; dort kann das Geschäft innerhalb von sechs Monaten widersprechen, dann prüft ein Mensch den Artikel erneut. Rechtswidrige Artikel oder Angaben eines Geschäfts kann jeder melden: in der App mit „Melden“ auf der Seite des Geschäfts oder — auch ohne Account — per E-Mail an info@aicq.app (Art. 16 DSA).
(6) Lehnen wir einen Antrag ab oder sperren wir ein Geschäft, nennen wir den Grund in der App. Wir können Geschäfte sperren, die gegen diese Bedingungen oder gesetzliche Vorschriften verstoßen oder falsche Angaben machen; ein gesperrtes Geschäft ist nicht öffentlich und kann seine Artikel nicht ändern. Gegen eine Ablehnung oder Sperrung kann das Geschäft innerhalb von sechs Monaten über „Nachrichten mit dem AICQ-Team“ oder per E-Mail widersprechen; darüber entscheidet ein Mensch. Außerdem stehen zertifizierte außergerichtliche Streitbeilegungsstellen (Art. 21 DSA) und der Rechtsweg offen.
(7) Damit das Sortiment aktuell bleibt, fragen wir 30 Tage nach der letzten Bestätigung in der App und per Mitteilung, ob es noch stimmt. Ohne Bestätigung innerhalb von 14 Tagen blenden wir das Sortiment aus, bis das Geschäft es wieder bestätigt; gelöscht wird dabei nichts. Artikel bleiben gespeichert, bis das Geschäft sie entfernt oder bis das Geschäft (Absatz 12) oder sein Konto gelöscht wird.
(8) Je Geschäft sind bis zu 50 Artikel möglich; mehr Platz kann das Geschäft in der App mit der gewünschten Zahl anfragen, darüber entscheiden wir von Hand. Fragen zu Antrag und Geschäft klären wir über „Nachrichten mit dem AICQ-Team“ beim Geschäft in der App; Fotos und PDF-Dateien, die das Geschäft dort anhängt (höchstens 10 MB), sehen nur das Geschäft und unser Team.
(9) Zu jedem Geschäft gehört ein Business (§ 5b) mit dem Kanal „Kundenfragen“: Wir legen es mit dem Antrag unter dem Namen des Geschäfts an; hat das Konto schon ein Business dieses Namens, verbinden wir das Geschäft damit, hat es ein Business mit anderem Namen, liegt der Kanal dort. Kunden schreiben dem Geschäft über diesen Kanal — mit „Schreib uns“ auf der Seite des Geschäfts oder über einen QR-Code, auch ohne Konto; dafür gilt § 5b. Über einen QR-Code ist der Kanal schon vor der Freischaltung erreichbar; in der Liste, der Suche und auf der Karte erscheint das Geschäft erst danach. Im Übrigen gelten diese Bedingungen auch für Geschäfte und ihre Kunden.
(10) Ein freigeschaltetes Geschäft kann eine Pause einlegen, etwa für Urlaub oder einen Umbau; die Pause gilt für Geschäft und Business zusammen, gleich wo sie eingeschaltet wird. Während der Pause erscheint es nicht in der Liste und der Suche, auf der Karte und auf dem Globus; wer seine Seite über einen Link öffnet, sieht nur Name, Branche und Ort und, falls hinterlegt, eine Nachricht des Geschäfts an seine Kunden (höchstens 300 Zeichen); wer den Kanal öffnet, sieht diese Nachricht statt eines neuen Gesprächs, laufende Gespräche gehen weiter. Die Nachricht verantwortet das Geschäft wie seine übrigen Angaben. Artikel und Angaben bleiben während der Pause gespeichert. Beendet das Geschäft die Pause, ist es wieder für alle sichtbar; das gilt zugleich als Bestätigung des Sortiments nach Absatz 7. Hat der Inhaber die App 90 Tage lang nicht geöffnet, pausieren wir das Geschäft automatisch, damit Karte und Liste aktuell bleiben; 14 und 3 Tage vorher erinnern wir ihn per Mitteilung daran, wenn er Mitteilungen erlaubt hat. Eine solche Pause endet nicht von selbst: Das Geschäft beendet sie in der App mit „Fortsetzen“.
(11) Ein freigeschaltetes Geschäft kann an ein anderes Konto übergeben werden, etwa bei einem Inhaberwechsel. Dazu gibt der bisherige Inhaber in der App die AICQ-Nummer (UIN) des neuen Inhabers ein. Dieser kann das Angebot sieben Tage lang in der App annehmen oder ablehnen; bis dahin kann der bisherige Inhaber es zurückziehen. Wer annimmt, bestätigt wie beim Antrag, gewerblich zu verkaufen und ein Impressum zu haben, und prüft die Kontaktangaben des Geschäfts; ein Konto, das schon ein Geschäft hat, kann keines annehmen. Mit der Annahme geht das Geschäft mit seinen Angaben, Artikeln und Fotos, seiner Freischaltung, seiner Artikelgrenze und seinem Business samt Kanälen und QR-Codes auf das neue Konto über. Die Nachrichten mit dem AICQ-Team, offene Anfragen nach mehr Platz, das Team des Business, persönliche Zugangscodes und die bisherigen Gespräche im Business löschen wir dabei; private Chats mit Kunden bleiben beim bisherigen Konto. Hat der neue Inhaber schon ein Business oder liegt der Kanal „Kundenfragen“ in einem Business anderen Namens, bleibt dieses Business mit seinen Gesprächen beim bisherigen Konto, und das Geschäft bekommt beim neuen Inhaber einen eigenen Kanal. Ab der Übergabe ist der neue Inhaber für das Geschäft verantwortlich.
(12) Ein Geschäft kann sich in der App selbst löschen. Wir löschen es dann sofort mit allen Angaben, Artikeln, Fotos und den Nachrichten mit dem AICQ-Team und mit seinem Business samt Kanälen, Team, Zugangscodes und Gesprächen (liegt der Kanal „Kundenfragen“ in einem Business anderen Namens, nur diesen Kanal mit seinen Gesprächen); ein offenes Angebot zur Übergabe entfällt. Das Business eines Geschäfts lässt sich nur zusammen mit dem Geschäft löschen. Hat ein Konto ein gesperrtes Geschäft gelöscht, schalten wir einen neuen Antrag dieses Kontos ein Jahr lang nicht automatisch frei.
§ 6 Virtuelle Güter
In der App können virtuelle Güter (z. B. Coins) erworben oder erspielt werden. Sie sind an das Konto gebunden, nicht übertragbar und haben keinen Auszahlungswert. Ihre gesetzlichen Rechte — insbesondere Gewährleistungsrechte für digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB) und ein etwaiges Widerrufsrecht bei künftigen entgeltlichen Käufen — bleiben unberührt. Wir stellen für die App Aktualisierungen einschließlich Sicherheitsupdates bereit, soweit dies gesetzlich geschuldet ist (§ 327f BGB).
Mit Coins können Sie Ihre UIN an einem Automaten neu ziehen. Die „Glücks-UIN“ ist neunstellig; dafür gibt es auch Gratis-Würfe und Drehungen aus dem Dreher-Paket. Die „VIP UIN“ ist sechsstellig; eine gezogene VIP UIN halten wir 30 Minuten für Sie bereit. Jeder Dreh kostet den vorher angezeigten Preis, auch wenn Sie die gezogene Nummer nicht übernehmen. Welche Nummer kommt, entscheidet der Zufall; wie wahrscheinlich die einzelnen Stufen sind, legen wir fest und zeigen es vor jedem Dreh — es gilt, was dort steht. Ist eine gezogene Nummer bis zur Übernahme doch vergeben, erhalten Sie den Dreh zurück (als Gratis-Wurf oder in Coins). Übernehmen Sie eine Nummer, ersetzt sie Ihre bisherige UIN. Gezogene Nummern haben keinen Geldwert und lassen sich nicht übertragen.
§ 7 Inhalte der Nutzer
Für Inhalte, die Sie einstellen, sind Sie verantwortlich. Sie räumen uns die für den Betrieb technisch notwendigen, einfachen Nutzungsrechte ein (Speicherung, Anzeige gegenüber den von Ihnen gewählten Empfängern bzw. der Öffentlichkeit im Markt). Weitergehende Rechte erwerben wir nicht.
§ 8 Haftung
Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 9 Laufzeit, Kündigung, Sperrung
Der Nutzungsvertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Sie können ihn jederzeit beenden, indem Sie Ihr Konto in den Einstellungen löschen — einen Gastzugang mit „Zugang löschen“; sonst löschen wir ihn automatisch (§ 5b Abs. 3). Wir können den Vertrag mit angemessener Frist kündigen; das Recht zur Sperrung oder außerordentlichen Kündigung bei erheblichen Verstößen (§ 5) bleibt unberührt.
§ 10 Änderungen dieser Bedingungen
Änderungen dieser Bedingungen kündigen wir mindestens 4 Wochen vor Wirksamwerden in der App oder per E-Mail an. Widersprechen Sie nicht bis zum Wirksamwerden, gelten die Änderungen als angenommen — hierauf und auf das Widerspruchsrecht weisen wir in der Ankündigung gesondert hin. Änderungen, die das vertragliche Gleichgewicht wesentlich verschieben, nehmen wir nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung vor.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland; gegenüber Verbrauchern bleiben zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates Ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.